Seid ihr noch zu retten?


Wie lang lässt sich der Bürger – der angebliche „Sou- verän des Staates“ – noch für dumm verkaufen? Seid Ihr wirklich alle so blöd, Euch vom Konsumterror be- herrschen zu lassen? Habt Ihr nicht gemerkt, dass wir durch Druck auf dem Arbeitsmarkt, Druck durch Ver- lust der Kaufkraft mittels horrender Preissteige-rungen, Druck in Gesundheits- und Pensionswesen und allen sonstigen Sozialbelangen in Sklaverei gera- ten sind?

 

Vor Wahlen wird das Blaue vom Himmel herunter ge- logen – hinterher stellt sich dann heraus, was heute hinter dem Schlagwort „Sozialdemokratie“ steht. Der Neokapitalismus frisst seine Kinder – eine im Verhältnis zur breiten Masse verschwindend geringe Anzahl von Reichen und Superreichen, die keinerlei Verantwortungsgefühl, Ethos und Moral mehr haben, scheinen Mitglieder einer weltweiten Verschwörung zu sein, die sich in keiner Hinsicht mehr Grenzen setzt und den Erdball und die darauf lebende anonyme Masse Mensch samt Tier-, Pflanzen- und Mineralien- welt rücksichtslos ausbeutet.

 

Wir erleben, dass mit Rücksicht auf Kapitalgeber (= Aktionäre) Millionen Arbeitsplätze vernichtet werden; stattdessen werden angeblich mehr Arbeitsplätze geschaffen - jedoch sind das meistens solche, von denen man drei oder vier braucht, um bei den dafür bezahlten Hungerlöhnen leben zu können.

 

Die Kaufkraft der breiten Masse schwindet. Nun könnte man ja glauben, dass die Konzerne sich den Ast, auf dem sie sitzen, selbst absägen – aber die haben ja die „Hoffnungsmärkte“ in den bisher benachteiligten Staaten und haben uns „Ausgelutsch- te“ längst abgeschrieben. Dort boomt das Geschäft, und auch dort unterliegen die Menschen immer mehr dem Gott „Konsum“. Das Dasein wird immer schnell-lebiger – die gleiche Entwicklung, die wir in der soge- nannten „westlichen Welt“ nach dem 2. Weltkrieg in etwa 60 Jahren erfahren haben, wird die Beglückung der riesigen Hoffnungsmärkte in wesentlich kürzerer Zeit lawinenartig überrollen – sie werden ebenso wenig wie wir überblicken, was ihnen geschieht. Der Kapitalismus ist ein tönerner Riese, der brechen wird. Kritiker werden sagen, dass wir den Entwicklungs-ländern ein „besseres Leben“ missgönnen. Aber dass man dort die gleichen Fehler macht wie hier, nur um des schnellen Profits wegen (und nicht, damit es jenen besser geht!) – das ist so nicht hinzunehmen.

 

Wir haben Fehler gemacht und nur an unseren eigenen Vorteil gedacht – zufriedene Bürger sind satt, leicht lenkbar und unkritisch.

 

Schlagt sie mit Boykott – verzichtet auf die Gehirn-wäsche durch Werbung und Medien. Beschränkt Euch auf das Lebensnotwendige und lasst sie auf ihrem ganzen Krempel sitzen! Überlegt Euch jeden Kilo- meter, den Ihr fahrt. Meidet die Konsumtempel und kauft bei kleinen Einzelhändlern – die höheren Preise werden durch das, was ihr an durch Verführung in Supermärkten gekaufte unnötige Waren spart, wieder wettgemacht. Demonstriert gegen lange Transport- wege, kauft einheimische Waren, benutzt öffentliche Verkehrsmittel, wo es nur geht. Bildet Fahrgemein-schaften, seid solidarisch, verbündet Euch! Vergesst Neid und Hass, denn wir sitzen alle in einem Boot – helft einander. Verweigert Euch der Ex- und Hopp- gesellschaft, und lebt nicht auf Schulden. Seid kritisch.

Tut etwas für das Gemeinwohl – engagiert Euch und lasst Euch dabei nicht korrumpieren! Tretet ein für Ethik, Moral und Zivilcourage! Lasst Euch nicht entmutigen! Es ist eine Frage der „kritischen Masse“ – wenn sich genügend Menschen im Positiven solidarisieren, ist eine Umkehr möglich! Achtet aber immer bewusst darauf, nicht zu Fundamentalisten und Fanatikern zu werden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Alice (Donnerstag, 11 Februar 2016 19:39)

    ! Bingo!

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Kommentare: 2
  • #1

    toni spindler (Dienstag, 27 Oktober 2015 11:17)

    oh ja, der geht unter die Haut
    :-)
    Toni

  • #2

    Barbara6491 (Freitag, 30 Oktober 2015 07:08)

    Lieber Toni, danke Dir!

    LG Barbara

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Barbara6491Schwarz